Beitrag zur Kundgebung gegen Antisemitismus

Er­läu­te­rungs­text und Redebeitrag an­läss­lich der Kund­ge­bung „Zu­sam­men gegen An­ti­se­mi­tis­mus“, Bre­men, 22.​07.​2014
Die Entführung und Ermordung von drei jüdischen Teenagern und der Rachemord an einem palästinensischen Jugendlichen Anfang Juni waren Auslöser der jüngsten Eskalation in Gaza und Israel. Zu betonen ist hierbei, dass es sich bei den mittlerweile gefassten Israelis um radikale Einzeltäter handelte. Ihr Handeln ist nicht repräsentativ und in der israelischen Gesellschaft auf Ablehnung gestoßen.

Der Verlauf der Ereignisse wirkt bekannt: Die Hamas attackiert unablässig israelische Staatsbürger_innen mit Raketen – und kaum reagiert die israelische Armee mit Luftangriffen auf die Abschussrampen, Kommandozentralen und Einrichtungen der islamistischen Terrororganisation, empört sich die (deutsche) Friedensbewegung. Hand in Hand laufen Aktivist_innen der Linkspartei und anderer Parteien, IslamistInnen verschiedenster Gruppierungen, Verschwörungstheoretiker_innen und die Nazis der freien Kameradschaften und NPD: Gemeinsam vereint im Hass auf den Staat Israel.

Anlässlich der aktuellen Ereignisse, betrachten wir es als notwendig einige Anmerkungen zum aktuellen Konflikt, den europaweiten Ereignissen und den Geschehnissen in Bremen zu formulieren.

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